über unseren Namensgeber

Könnyű László portrémetszete

László Könnyü hat 30 Jahre seines
Lebens in seinem Mutterland, in Ungarn verbarcht. Er ist am 28. 2. 1914 in Tamási geboren. Er
wollte ein Lehrer sein, er hat sein Lehrerdiplom Grundschule im Jahre 1933 in Baja, sein
Lehrerdiplom Mittelschule im Jahre 1944 in Szeged erworben. Im Jahre 1945 ist er
von Ungarn nach Österreich gefahren, wo er 4 Jahre lang als Direktor in einer
für Flüchtlinge gegründeten Schule gearbeitet hat. Im Jahre 1949 ist er nach
der USA gefahren, wo er in Jefferson City, in Missouri zuerst als Organist angestellt
wurde. Im Jahre 1954 studierte er an der Universität St. Louis im Fachbereich
Musik und Kunst. Inzwischen hat er solange an der Washington Universität als
Laborant gearbeitet, bis er im Jahre 1955 ein Stellenangebot Kartograph von Defense
Mapping Agency, in St. Louis bekommen hat. Im Jahre 1957 hat er das Diplom als Kartograph
erworben, danach hat er seine Studien an der St. Louis Universität fortgesetzt,
wo er als Magister der Geographiewissenschaft geweiht wurde. Im Jahre 1990,
nachdem sich die Atmosphäre in Ost-Europe gemildert hat, hat Könnyü „Doktor der
Wissenschaften” Qualifikation mit ausgezeichneten Ergebnis (Summa Cum Laude)
aus Volkskunde an der Eötvös Lóránd Universität erworben. Aus der Ehe mit
Erzsébet Gelencsér sind drei Kinder (Ernő, József und
Gabriella) geboren. László Könnyü ist am 24. 2. 1992 in St. Louis
gestorben.

Könnyű László

Er hat die Sammlungen in Tamási mit mehreren
Spenden vermehrt. Im Jahre 1978 hat er der Stadt wertvolle Werke der Bildenden
Kunst – unter anderem Dürer-, Renoir-, Dalí-, Vasarely-Werke, die in der
Tamasier Galerie zu sehen sind –, der städtliche Bibliothek Buchkuriositäten gespendet. Die erneuerte
Bibliothek hat seinen Name am 5. 6. 1999 angenommen.

Auszeichnungen und Mitgliedschaften: Auszeichnung vom Dekan
an
der St. Louis Universität, Gründer der T. S. Eliot Gesellschaft,
ehemaliger Vorsitzende des St. Louis Zentrum für Poetik, Mitglied der Akademie
der internationalen Dichter (Cambridge, Anglia), Mitglied des
internationalen P.E.N. Clubs (New York), Mitglied der ungarischen,
internationalen Gesellschaft für Philologie (Budapest), Gesellschaft der
amerikanischen Übersetzer, Goldmedaille aus Literaur an der Árpád Akademie, in
Cleveland; XI. St. Louis-Medaille an der St. Louis Universität; Auszeichnung
der Kunstuniversität in Termini in Italien, usw.

Könnyű László

László Könnyü probierte die ungarische Kultur in
der USA wiederbeleben, und den Zusammenschluss zwischen den zwei Kulturen mit
der englischen Übersetzung der ungarischen literarischen, künstlichen und
wissenschaftlichen Werke fördern. Er war der Schriftleiter des ungarischen
Wochenblattes „St. Louis und dessen Umgebung” (1957-58), der
Amerikanischen-Ungarischen Rundschau (1963-74) und der Radiosendung „Ungarische
Melodien” (1952-58).

Weitere Informationen: im Nachlass von László Könnyü in Tamási